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Die ASJ Münster gestaltete Ausstellungsprojekt mit

news248Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) Münster half beim Aufbau des Ausstellungsprojektes „1000 Engel" im Foyer der Raphaelsklinik in Münster mit. Aus über 1000 Gehstöcken errichteten die Helfer gemeinsam mit dem Künstler Andreas Rimkus eine meterhohe Skulptur. „Wahnsinn, sind das viele Stöcke", diese oder ähnlich Ausrufe waren zu hören, als der Aufbau in der Raphaelsklinik begann. Bewaffnet mit Zange und dickem Draht befestigten die ASJ'ler unter Anleitung des Künstlers Stock für Stock miteinander.

Der Künstler Andreas Rimkus zur Idee seines Projektes. „Der Gehstock ist eine Hinterlassenschaft verstorbener Menschen. In den letzten Jahren des menschlichen Lebens begleitet und erleichtert er das Leben und ist damit etwas ganz persönliches". Der Stock sei eine Art Lebenslinie und die Krümmung am Handgriff sei „als Spannungsbogen zwischen Leben und Tod zu verstehen". Fünf Jahre hat Rimkus gebraucht, um die 1000 Stöcke zusammenzutragen.
Im Inneren des kokonartigen Kunstobjekts aus Gehstöcken fand später auch eine goldene Metallkugel ihren Platz. Sie symbolisiert die Zerbrechlichkeit des Kindes. Bei der Berührung der Kugel mit der Hand erklingen Wiegenlieder, die Rimkus aus der ganzen Welt zusammengetragen hat. Begleitet durch die Lieder soll dem Betrachter die Auseinandersetzung mit Leben und Tod erleichtert werden. Nicht ohne Grund wurde als Ausstellungsort eine Klinik gewählt. Patienten und Angehörige sollen Mut fassen und ermuntert werden, jeden Tag noch intensiver wahrzunehmen.
„1000 Engel" ist noch bis zum 24. Januar 2009 zu besichtigen. Bei der Eröffnung der Ausstellung waren die ASJ'ler natürlich mit dabei - schließlich haben auch sie mitgeholfen, dass die Erinnerung an liebgewordene Menschen nicht verblasst.
Zum Ausstellungsprojekt gibt es einen Film unter http://www.youtube.com/watch?v=lBrsEpQLkxU
Fotos: ASJ Münster

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