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Wir bewegen was! Die Arbeiter-Samariter-Jugend in NRW

Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist die Jugendorganisation des ASB, deren Arbeit zum größten Teil ehrenamtlich getragen wird.

Die ASJ bietet jungen Menschen abwechslungsreiche und sinnvolle Freizeitbeschäftigungen. In den Kinder- und Jugendgruppen steht Mitmachen im Mittelpunkt, zum Beispiel bei Aktivitäten rund um die Erste Hilfe. Spannende Seminare, Kinder- und Jugendprojekte und das Mitmischen in der Jugendpolitik werden auch geboten. Das Fördern von junge Menschen bei ihrem Werden zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit, ist der ASJ ein wichtiges Anliegen.

Die Landesjugend mit ihrem Büro in Köln unterstützt die Jugendarbeit vor Ort und das Miteinander der einzelnen Ortsjugenden.


Aktuelle Nachrichten

FlyerHp

Vom 15. bis 17. September findet das diesjährige Herbstseminar zum Thema "Teambuilding" statt. Gestartet wird in der Jugendherberge in Bochum.

Was sonst noch so auf die Teilnehmenden wartet, bleibt erstmal geheim. Anreise ist am Freitag ab 17.30 Uhr, die Möglichkeit zum Abendessen dann zwischen 18.00 und 19.30 Uhr. So besteht für die Teilnehmer_innen, die länger arbeiten müssen, die Möglichkeit erst zum eigentlichen Seminarbeginn um 19.30 Uhr anzureisen.

Am Samstag starten dann alle morgens gemeinsam mit einem stärkendem Frühstück und dann geht es auf die Räder. Aber keine Sorge, die Strecke ist so ausgewählt, dass sie auch sehr gut zu bewältigen ist, wenn ihr nicht in eurer momentanen Höchstform und im Training seid. Auf dem Weg haben wir dann einiges für euch vorbereitet. Abends geht es gemeinsam zurück in die Jugendherberge.

Am Sonntag gibt es dann noch einmal für alle Frühstück und danach ist die Abreise geplant.

Die Flyer hierfür liegen bei euren Ortsjugenden aus oder ihr findet sie mit allen Informationen auch auf unserer Facebookseite. Das diesjährige Herbstseminar ist auf 20 Teilnehmende begrenzt und die Anmeldefrist läuft bis zum 1. September 2017. Falls ihr noch nicht volljährig seid, müsst ihr mit der Anmeldung bitte eine Einverständniserklärung eurer Eltern einreichen. Die findet ihr auch bei Facebook oder wir schicken sie euch gerne zu.

Wir freuen uns auf euch!

Foto: ASJ NRW

wahlkampagne 2017 asj deutschlandIn Anlehnung an die gleichnamige Kampagne von ASB NRW e.V. und ASJ NRW hat die ASJ Deutschland anlässlich der Bundestagswahl 2017 die Aktion "Unsere Stimme für ..." gestartet.

Mit der Kampagne möchten die Samariterinnen und Samariter ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Hass setzen und das Bewusstsein für ein solidarisches und gerechtes Gemeinwesen schärfen. Sie werben für eine Gesellschaft, die zusammensteht und auf Werte wie Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt setzt. Mehr Infos hier
Foto: ASJ Deutschland

csd 2017 bus 250Auch in diesem Jahr waren der ASB NRW und die ASJ NRW an einer der größten CSD-Demonstrationen der Welt, dem Colognepride, mit dabei.

Mit einem leuchtend roten Doppeldeckerbus und einer bunten Fußgruppe mit Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW (und darüber hinaus!), präsentierten sich die ASBler und ASJler unter dem Slogan "Vielfalt leben!". Zudem wurden die Aktion Unsere Stimme für von ASB NRW/ASJ NRW und die Kampagne Vielfalt ohne Alternative! des Paritätischen Gesamtverbandes in den Fokus gerückt.

Fotogalerie auf Facebook

"Der ASB NRW und die ASJ NRW begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Der Verband bringt allen Menschen Wertschätzung und Respekt entgegen, egal woher sie kommen, wer sie sind und wen sie lieben. Mit ihrem Engagement für eine vielfältige Gesellschaft und mit einem innerverbandlichen Diversity-Prozess möchten die Samariterinnen und Samariter ein wichtiges Zeichen für Respekt, Solidarität und Demokratie setzen", erklärte Renate Sallet, Vorstandsmitglid des ASB NRW, anlässlich des Cologenpride 2017.
Foto: Frank Hoyer

Gruppenfoto klein hp

Vom 23. bis 25. Juni 2017 traf sich eine bunt gemischte Truppe von ASJlerinnen und ASJlern, um sich in Erste Hilfe, Allgemeinwissen und Kreativität zu messen.

Unter dem Motto "Bielefeld gibt´s doch (gar nicht)" fand der diesjährige Landesjugendwettbewerb in Kooperation mit dem ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe im nördlichen Teil von Nordrhein-Westfalen statt. Die ca. 80 Teilnehmer/innen aus ganz NRW, unterstützt von einer Gastmannschaft der ASJ Bayern und Besucher/innen aus Hessen, verbrachten ein action- und erfahrungsreiches Wochenende miteinander.

Nach der Begrüßungsrede des ASJ-NRW-Vorsitzenden Tino Niederstebruch am Freitagabend mussten die Gruppen im Kulturteil fantasievoll erklären, wie es zu ominösen Gerüchten um die (Nicht-)Existenz Bielefelds kommt. Anna Schein vom ASB Deutschland, Ingo Schlotterbeck, Geschäftsführer des ASB Ostwestfalen-Lippe, und Tino Niederstebruch saßen hierfür in der Jury und konnten sowohl selbstgedrehte Filme, als auch ein vorgespieltes Gedicht und ein selbstkomponiertes Lied der Gastgebermannschaft aus Ostwestfalen-Lippe bewerten.

Am Samstag hieß es dann "Teamarbeit verboten" beim individuellen Erste-Hilfe-Test und dem Allgemeinwissenstest für alle Teilnehmenden. Nach einer Stärkung wurde dann in Gruppen zur großen Ersten-Hilfe-Rallye durch Bielefeld gestartet, die von den FSJler/innen der ASB-Landesschule NRW tatkräftig unterstützt wurden. An verschiedenen Stationen mussten die Wettbewerbsteilnehmenden realistisch nachgestelllte Erste-Hilfe-Situationen meistern. Das Wetter spielte mit und so kamen am Abend alle wieder trocken in der Jugendherberge an und freuten sich auf die Siegerehrung und die anschließende Party.

Gewonnen haben den diesjährigen Landesjugendwettbewerb die Schülergruppe der ASJ Ruhr und die Jugendgruppe des ASB Oberhausen-Duisburg, letztere war übrigens zum ersten Mal dabei. Die ASN NRW gratuliert allen Mannschaften zu ihrer tollen Leistung und drücken jetzt schon mal die Daumen für den Bundesjugendwettbewerb im nächsten Jahr, bei dem die ASJ Ruhr und der ASB Oberhausen-Duisburg die jungen Samariterinnen und Samariter aus NRW vertreten werden.
Foto: ASJ NRW

ljw 2017 logo 250Vom 23. bis 25. Juni findet der Landesjugendwettbewerb 2017 der ASJ in NRW, kurz LJW genannt, unter dem Motto "Bielefeld gibt´s doch (gar nicht)" statt.

Der große Wettbewerb wird alle zwei Jahre in einer anderen Stadt organisiert. Neun Mannschaften werden sich nun in Bielefeld in den Kategorien Allgemeinwissen und Erste Hilfe messen, wobei sich die Siegermannschaft für den im kommenden Jahr stattfindenden Bundesjugendwettbewerb qualifizieren und dort NRW vertreten wird.

Am Freitagabend werden außerdem die Beiträge zum Kulturteil vorgeführt, die die Gruppen im Vorfeld zu einer Aufgabenstellung erarbeiten, und die erfahrungsgemäß sehr fantasievoll und lustig umgesetzt sind. In der Jury für diesen, vom eigentlichen Wettbewerb unabhängigen Teil, sitzen dieses Jahr die Samariter/innen Anna Schein, Ingo Schlotterbeck und Tino Niederstebruch.

Unterstützung bekommt das LJW-Orgateam der ASJ NRW und der ASJ Ostwestfalen-Lippe in 2017 wieder von acht FSJler/innen, die unter anderem die Verletzten beim Erste-Hilfe-Teil mimen werden. Insgesamt werden um die 100 ASJler/innen in der Jugendherberge in Bielefeld erwartet – bei hoffentlich nicht zu heißem Wetter, worüber gerade die fleißigen Helfer/innen froh sein werden :-)
Bild: ASJ NRW

Bosnien2017Am Montag, den 5. Juni 2017, war es soweit: Der diesjährige Freiwilligenaustausch stand an. Nachdem im letzten Jahr 15 Teilnehmende der Partnerorganisation Zene Sa Une die ASJler/innen in NRW besuchten, ging es nun für die deutschen Teilnehmenden nach Bosnien.  

Montagfrüh um 9:00 Uhr trafen sich die 15 Teilnehmer/innen am Flughafen Köln-Bonn, um erst einmal nach Zagreb zu fliegen. Dort angekommen, wurden alle herzlich von zwei bosnischen Teilnehmenden am Airport begrüßt und abgeholt. Über die kroatisch-bosnische Grenze ging es dann nach Bihac zum gemeinsamen Hostel. Dort warteten schon die restlichen Freiwilligen und einige Hauptamtliche von Zene Sa Une. Nach der längeren Anreise freuten sich alle über das üppige Abendessen und, nach einer kurzen Besprechung der kommenden Woche, auf das Kennenlernen in gemütlicher Runde.

Dienstag startete dann das Programm mit der Vorstellung der ASJ und von Zene Sa Une. Die Teilnehmenden bekamen einen guten Einblick in die verschiedenen Arbeitsfelder der jeweils anderen Partnerorganisation. Am Nachmittag wurde die Stadt Bihac erkundet und bei wunderschönem Wetter der Blick auf den glasklaren Fluss Una genossen – und natürlich sehr viele Erinnerungsfotos geschossen :-)

In den nächsten Tagen standen dann eine Bergwanderung, die einiges an Kraft abverlangte, aber mit einem unglaublichen Blick belohnt wurde, und ein Besuch im von Zene Sa Une betreuten Day Care Center, wo die Teilnehmenden einen Nachmittag mit den Kindern bei Bastelarbeiten und anderen kreativen Aktivitäten verbrachten, an. Zudem wurde ein Einblick in den Rescue Service geboten, sowie eine Fahrt in den Nationalpark, bei dem mehrere Wasserfälle bestaunt werden konnten. Ein Besuch beim Bürgermeister von Bihac stand ebenfalls auf dem Plan und bei einem Folkloreworkshop wurden die Ehrenamtlichen in traditionelle bosnische Tänze eingeführt. Ein gemeinsamer Grillabend mit typisch bosnischem Essen und eine Abschiedsparty schlossen die gemeinsame Woche am Sonntagabend ab.

Ein wunderbarer Einblick in das schöne Bosnien, seine Kultur und die Arbeit von Zene Sa Une wurde geboten und machte die Reise zu einem Erlebnis, das sicherlich keiner vergessen wird. Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft von Zene Sa Une und die vielen tollen Eindrücke!

Viele Fotos von der reise findet man auf der Facebookseite der ASJ NRW

Foto: ASJ NRW

deeskalationsseminar asb asj mai 2017 hattingen 250Am 12. und 13. Mai 2017 fand in Hattingen ein gemeinsames Deeskalationsseminar der ASJ NRW und des ASB NRW statt.

15 Teilnehmer/innen aus beiden Verbandsgremien lernten gemeinsam Strategien, um kritische Situationen besser einzuschätzen und gegebenenfalls frühzeitig eingreifen zu können.

Das Thema Gewaltprävention betrifft viele Bereiche beim ASB, etwa den Rettung- und Sanitätsdienst, wo Gewalt gegen Sanitäter/innen in letzter Zeit zugenommen hat. Auch in der Jugendverbandsarbeit der ASJ, unter anderem bei Ferienfreizeiten, ist Konfliktmanagement ein Thema. Das Seminar unter Leitung von Tim Bärsch (BaER - Akademie Essen) bot sich daher für einen Intergenerationendialog an, der die Synergien zwischen ASJ und ASB weiter stärken soll.

„Die Prävention von Gewalt, also ein respektvolles und friedliches Miteinander zu fördern, geht alle an, egal ob Jung oder Alt. Die Gruppe beim Seminar hatte sich schnell gefunden und ASB und ASJ lernten mit viel Neugier und Spaß mit- und voneinander“, so Renate Sallet, Landesvorstandsmitglied des ASB NRW e.V.
Foto: ASJ NRW/Solveig Velte

asj demonstration april 2017 koeln 250Die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW demonstrierte zusammen mit sechs weiteren Jugendorganisationen und vielen tausend weiteren Menschen am 22. April 2017 in Köln gegen die Politik der AfD, die zur gleichen Zeit in der Domstadt ihren Bundesparteitag abhielt.

In dem gemeinsamen Aufruf der Organisationen konstatierten die jungen Menschen unter anderem, dass die AfD mit ihren Äußerungen und politischen Forderungen Vorurteile und Rassismus schürrten und so das friedliche Zusammenleben in Deutschland gefährdeten. Auch emanzipierte Frauen und eine freie LSBTTIQ*- Community gehörten nicht in das Weltbild der AfD.

Die Jugendorgansiationen sind
- für ein respektvolles Miteinander, Menschenwürde und Menschenrechte – gegen Rassismus und Nationalismus, Antisemitismus und Islamophobie, Homophobie und Sexismus
- für den Schutz von Geflüchteten vor Krieg, Terror und Ausbeutung, für menschenwürdige Unterbringung und echte Integrationsbestrebungen durch die Kommunen
- gegen die Verschärfung des Asylrechts und Abschiebungen in unsichere Länder
- gegen die Hetze an demokratischen Institutionen und Medien
- für eine solidarische Gesellschaft und für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und Teilhabe, national und international
- für ein friedliches Miteinander aller Menschen und für eine geeinte und soziale Welt

Der ganze Aufruf als PDF

Foto: ASJ NRW

asj monheim tanzprojekt april 2017Anfang 2017 startete beim ASB Mettmann ein ganz besonderes Projekt: "Viele Herzen - ein Rhythmus" führt tanzfreudige junge Menschen zwischen 6 und 16 Jahren einmal wöchentlich im Haus der Jugend in Monheim zusammen.

Eine erfahrene Tanzlehrerin erarbeitet zusammen mit den Jugendlichen Choreographien zu aktuellen Chart-Hits. Eigentlich nur als Kurzzeitprojekt geplant, wird die Aktion aufgrund des großen Erfolgs auch nach den Osterferien weitergeführt (für alle Interessierten: nun aber nicht mehr freitags, sondern donnerstags ab 16.30 Uhr für eine Stunde) und ein gemeinsamer Auftitt im Juni ist in Planung. Für die Jugendlichen ist die Teilnahme natürlich kostenlos und neben Getränken und ein paar Snacks gibt es für die fließigen Tänzer_innen einheitliche T-Shirts.

Auch die Wochenpost Monheim ist schon auf das neue Projekt aufmerksam geworden und brachte einen großen Artikel. Die Initiatorin und Leitern der Jugendgruppen beim ASB Mettmann, Daniela Ernst, freut sich über den Erfolg, da sie anfangs noch unsicher war, wie die Jugendlichen ihre Idee aufnehmen. Wie man sieht, waren alle Sorgen umsonst!
Bild: ASB Mettmann

aufruf 22 04 2017 demo heumarkt 250Zusammen mit sechs weiteren Jugendorganisationen ruft die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW am 22. April 2017 um 11:00 Uhr auf dem Kölner Heumarkt zu einer Demonstration gegen die Politik der AfD in Köln auf. In dem gemeinsamen Aufruf heißt es:

In den vergangenen Monaten mussten wir mit Entsetzen die Erfolge der Alternative für Deutschland (AfD) beobachten. In mittlerweile elf Landtagen vertreten, wird die AfD an den Bundestagswahlen gestärkter als je zuvor teilnehmen. Insbesondere in Arbeiter*innenvierteln und Bundesländern mit hoher Armutsquote konnte die AfD hohe Wahlergebnisse erzielen. Dabei betitelt sie sich als die Partei des „kleinen Mannes“. Wir, die Arbeiter*innenjugendorganisationen, bezweifeln diese angebliche „Alternative“ und sehen starken Handlungsbedarf!

Ob Arbeiter*innen, Frauen oder Geflüchtete - alle sind benachteiligt!

Ob es die Privatisierung des Arbeitslosengeldes oder die Kritik an der Reichensteuer ist; die AfD vertritt die Kapitalinteressen der Banken und Konzerne. Sie stellen sich in einzelnen Bundesländern sogar immer noch bewusst gegen den gesetzlichen Mindestlohn. Aber nicht nur die Profitgier im eigenen Land; auch bei der Ausbeutung anderer Länder und ihrer Rohstoffe äußert die AfD starkes Eigeninteresse: Ihr Kriegsbestreben im Nahen Osten ist kein Geheimnis.

Während die Kriegspolitik der AfD bewusst Fluchtursachen auslöst, schürt sie dabei gezielt Vorurteile und bestärkt den Rassismus, der das friedliche Leben der Menschen gefährdet. In ihrer Geflüchtetenpolitik rufen sie zu Massenabschiebungen in unsichere Länder und zu aggressiver Gewaltbereitschaft auf - zahlreiche Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte sind Beispiel genug. Des Weiteren scheut sich die AfD nicht vor weiteren rassistischen, rechtspopulistischen und totalitären Äußerungen. Sei es die Verharmlosung des Hitlerfaschismus, oder der Aufruf „aufzuräumen“, um „Politik für das Volk“ zu machen. Auch der vermeintliche Parteiausschluss des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke ändert nichts an dem rechten Kurs der AfD.

Auch emanzipierte Frauen und eine freie LSBTTIQ*- Community gehören nicht in die heile Welt der AfD. Das traditionelle Familienbild, in dem keine andere Konstellation als Mann-Frau-Kinder möglich ist, ist ihre höchste Priorität. Die vermeintliche Stärkung der Familienpolitik der AfD zeigt, dass sie für konservative Rollenverteilung innerhalb der Familien plädieren: Frauen werden zu Geburtsmaschinen deklariert, Homosexualität zur „unnatürlichen Krankheit“ erklärt.

Wir wollen der AfD keine Bühne bieten! Die AfD wird die gesellschaftlichen Probleme wie prekäre Beschäftigung und Altersarmut nicht aus der Welt schaffen, im Gegenteil! Ihre Politik ebnet den Nährboden für weitere Maßnahmen im Interesse der Herrschenden. Der Rassismus, den sie schüren, spaltet uns in Zeiten, in denen wir erst recht gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten, für Frieden, Gleichberechtigung und ein selbstbestimmtes Leben kämpfen müssen. Deshalb:

Für ein respektvolles Miteinander, Menschenwürde und Menschenrechte - gegen Rassismus und Nationalismus, Antisemitismus und Islamophobie, Homophobie und Sexismus

Für den Schutz von Geflüchteten vor Krieg, Terror und Ausbeutung, für menschenwürdige Unterbringung und echte Integrationsbestrebungen durch die Kommunen

Gegen die Verschärfung des Asylrechts und Abschiebungen in unsichere Länder

Gegen die Hetze an demokratischen Institutionen und Medien

Für eine solidarische Gesellschaft und für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und Teilhabe, national und international

Für ein friedliches Miteinander aller Menschen und für eine geeinte und soziale Welt

Aufruf als PDF

Arbeiter-Samariter-Jugend NRW  | ASB NRW e.V.
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